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Scoliosis Research Society
SRS: Scoliosis Research Society

Scoliosis Research Society

Auf die optimale Versorgung von Patienten mit Wirbelsäulendeformität gewidmet

Patient und Familie

What is Scoliosis?
Was ist eine Skoliose
Jedermanns Wirbelsäule hat natürliche Bögen. Sie runden unsere Schultern ab und sorgen dafür, dass sich unser unterer Rücken leicht nach innen wölbt. Aber manche Menschen haben Wirbelsäulen, die zusätzlich zur Seite gebogen sind. Das kommt nicht etwa aufgrund schlechter Körperhaltung. Diese Menschen können die seitlichen Bögen dauerhaft nicht einfach durch Aufrichten des Körpers korrigieren. Die seitliche Verkrümmung nennt man Skoliose. Auf einer Frontalansicht eines Patientenröntgenbildes mit einer Skoliose sieht die Wirbelsäule mehr wie ein S oder ein C aus, nur nicht gerade. Manche Wirbel einer skoliotischen Wirbelsäule können zusätzlich leicht verdreht sein. Das sieht dann so aus, als wären die Taille oder die Schultern ungleich gewachsen.

Der Begriff Skoliose ist eine Beschreibung und keine Diagnose. In mehr als 80% aller Fälle ist die Ursache hierfür unbekannt. Daher werden sie idiopathisch genannt (ohne erkennbare Ursache). Dies gilt insbesondere für den Skoliosetyp, der bei heranwachsenden Mädchen vorzufinden ist.

Gründe für Deformitäten Entwicklung sind kongenitale (angeborene) Anomalien der Wirbelsäule, neurologische Störungen, genetische Einflüsse und eine Vielzahl anderer Gründe.

Skoliosen entstehen nicht durch Tragen schwerer Gegenstände, oder durch sportliches Engagement. Auch Fehlhaltung beim Schlafen oder Stehen sind genauso wenig verantwortlich, wie unterschiedlich lange Beine.

Um mehr über die unterschiedlichen Skoliose Typen zu erfahren, klicken Sie hier.

What is Kyphosis?

 

 

What is Kyphosis?
Morbus Scheuermann

Was it eine Kyphose?)
Betrachtet man die normal geformte Wirbelsäule von hinten, scheint sie über ihre gesamte Länge gerade zu sein. Von der Seite jedoch sind zwei Wölbungen zu sehen. Am oberen Rücken ist eine sanfte Rundung, beginnend bei den Schultern bis hin zum unteren Teil des Brustkorbes. Sie wird als thorakale Kyphose bezeichnet. Die entgegengesetzt verlaufende Wölbung im unteren Bereich des Rückens bildet die lumbale Lordose. Diese beiden gegenläufigen Krümmungen der Wirbelsäule sind notwendig, um den Rumpf und den Kopf über dem Becken im Gleichgewicht zu halten

Die normale Brustwirbelsäule erstreckt sich vom ersten bis zum 12 Wirbel und sollte eine leichte Kyphose zwischen 20°-45°aufweisen. Wenn die Wölbung mehr als 45° aufweist, spricht man von einer Hyperkyphose (Rundrücken). Eine klassische Form der Hyperkyphose ist der Morbus Scheuermann. Er entsteht während der Pubertät durch die Ausbildung von Keilwirbeln.

Erwachsene Patienten können eine Hyperkyphose aus anderen Gründen ausbilden, der Rundrücken zwingt sie, sich nach vorne zu beugen. Dies wird sagittale Dysbalance genannt.

Um mehr über die Kyphose, Hyperkyphose und sagittale Dysbalance zu erfahren klicken Sie hier.

Spondylolysis

Was ist eine Spondylolysis und eine Spondylolisthesis
Was sind häufige Ursachen für Rückenschmerzen bei Kindern?
Die Wirbelsäule besitzt die Fähigkeit sich zu biegen und zu drehen, je nach Bewegungsart geschieht dies vorne über die Bandscheiben und hinten über die Facettengelenke. Diese stabilisierenden Strukturen sorgen also für Beweglichkeit, während sie gleichzeitig die korrekte Ausrichtung und die Stabilität der Wirbelsäule aufrechthalten. Hin und wieder kommt es vor, dass eine Stressfraktur (Spannungsbruch) entsteht und Teile des Wirbels von seiner stabilisierenden Facette trennt. Dies nennt man Spondylolyse. Der Vorgang kann eine Verschiebung der Knochen nach sich ziehen, bei dem der obere Wirbel über die Vorderkante des unteren Wirbels rutscht. Dies wird Spondylolisthese genannt.

Um mehr über die Spondylolyse, Spondylolisthese oder andere Ursachen für Rückschmerzen im Lendenwirbelbereich bei Kindern zu erfahren klicken Sie hier.