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Scoliosis Research Society
SRS: Scoliosis Research Society

Scoliosis Research Society

Auf die optimale Versorgung von Patienten mit Wirbelsäulendeformität gewidmet

Congenital Kyphosis MRI
Abbildung 1:
MRT (Magnetresonanztomographie)
eines Jungen mit einer
kongenitalen Wirbelsäulen
Luxation, als Ursache für
eine schwere Skoliose.
Das Rückenmark (hellgrau)
wird über der Luxation eingeengt.

Kyphose

Kongenitale Kyphose

Evaluation

In der Röntgen-Seitenansicht sehen normal geformte Wirbel viereckig aus. Brustwirbel flachen nach vorne ein wenig ab, so dass die Bildung einer Kyphose möglich ist. Die Form der Lendenwirbel zeigt ein entgegengesetztes Bild, sie sind vorne etwas höher als hinten, so dass eine Lordose entsteht. Bei der kongenitalen (angeborenen) Kyphose geht die Wölbung, die einem Buckel ähnelt, über das normalen Maß der natürlichen Kyphose weit hinaus.

Zusätzlich besteht bei der angeborenen Kyphose die Möglichkeit, dass anderen Organsystemen geschädigt werden. Nachdem Röntgenbilder die Diagnose sichern, kann der Arzt zusätzliche Tests anordnen. Hier findet so heraus, ob weitere versteckte Anomalien (Fehlbildungen) am Rückenmark, den Nieren, dem Herz oder dem Verdauungssystem vorliegen. Ein MRT gibt zusätzliche Informationen in Bezug auf eine mögliche Verschlechterung der Verkrümmung. Es kann helfen, den weiteren Verlauf vorauszusagen.