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Scoliosis Research Society
SRS: Scoliosis Research Society

Scoliosis Research Society

Auf die optimale Versorgung von Patienten mit Wirbelsäulendeformität gewidmet

Instrumentierte Fusion und Osteotomie
Eine fortschreitende kyphotische Veränderung bei älteren Kindern wird möglicherweise operativ mit einer Instrumentation versorgt. Sie besteht aus Stäben, Haken und Schrauben. Sollte das Rückenmark die manipulativen Techniken, mit denen die Wirbelsäule „geradegerichtet wird“, nicht ohne weiteres tolerieren, kann der Chirurg die Entfernung des fehlgeformten Wirbels in Erwägung ziehen. So richtet er die Wirbelsäule auf.

Bis die Fusion röntgenologisch bestätigt werden kann, bleibt der postoperative Ablauf gleich.

Ein Mittel der Wahl ist die Osteotomie. Bei diesem Operationsverfahren durchtrennt der Operateur gezielt Knochen, um die Wirbelsäule aufzurichten.

Bei einer Pedikelsubtraktions - Osteotomie wird der hintere Teil des Wirbels entfernt, so dass er nach hinten gekippt werden kann. Bei der Wirbelsäulenresektion wird ein, oder mehrere komplette Wirbel durch einen hinteren Zugang zur Wirbelsäule entfernt. (vom Rücken aus)

Vielleicht schlägt der Wirbelsäulenchirurg zwei getrennte Operationszugänge vor. Der Operations-Zugang zur Wirbelsäule erfolgt von vorne–seitlich und im weiteren Verlauf von hinten.

In Situ Fusion

Abbildung 1:
A u. B) Röntgen Vorder- und Seitenansicht einer kindlichen Wirbelsäule mit einer Lumbalkyphose (Kyphose der Lendenwirbelsäule. Die gelbe Markierung auf der Abbildung B hebt einen Halbwirbel (Keilwirbel) hervor.
C u. D) Eine Computertomographie (CT) Rekonstruktion und eine Magnetresonanztomographie (MRI) zeigen den Keilwirbel.
E) Die rote Markierung zeigt den Knochenbereich, der bei einer Pedikelsubstraktionsosteotomie entfernt wird.
F u. G) Die Röntgen Vorder- und Seitenansicht des Kindes nach der OP zeigt die vollständige Korrektur der Verkrümmung.