MENU
Scoliosis Research Society
SRS: Scoliosis Research Society

Scoliosis Research Society

Auf die optimale Versorgung von Patienten mit Wirbelsäulendeformität gewidmet

Was passiert, wenn die Verkrümmung eine Operation erforderlich macht?

Wenn ein junger Mensch eine sich verschlechternde Wirbelsäulendeformität aufweist, kann eine Operation indiziert sein, um die Verkrümmung zu verbessern und zu verhindern, dass das die Deformität zukünftig weiter zunimmt. Die häufigste Operationsmethode ist die dorsale Wirbelsäulenversteifung, oder Fusion mit einer Instrumentation und autologem (Eigen-) Knochen. Der Begriff „Instrumentation“ bezeichnet eine Vielzahl an Implantaten, wie Stäbe, Haken, Drähte und Schrauben. Sie werden benutzt, um die Korrektur an der Wirbelsäule in eine soweit wie möglich normale gerade Ausrichtung zu bringen während der Knochen dann heilen kann. Nur selten wird die Instrumentation später wieder entfernt.

Faktoren, die eine Empfehlung zur Operation beeinflussen

  • Welche Segmente der Wirbelsäule sind betroffen;
  • Sweregrad der Skoliose;
  • Die Präsenz einer zunehmenden oder abnehmende Kyphose;
  • Schmerz (kommt seltener bei Jugendlichen vor, eher bei Erwachsenen);
  • Verbleibendes Wachstum; und
  • Persönliche Faktoren.

Operative Überlegungen

Operationen an der Wirbelsäule haben das Ziel einer sicheren Korrektur, die Herstellung eines optimalen Krümmungswinkel und die Wirbelsäule in diesem Zustand zu versteifen. Jeder chirurgische Eingriff wird von Risiken begleitet. Diese sollten Sie mit Ihrem Wirbelsäulenchirurgen durchsprechen. Im Folgenden finden Sie einige wichtige Punkte, wenn Sie eine OP für sich planen:

  • Ein umfassendes Gespräch vor der Operation
  • Eigenblutspende (wenn möglich)
  • Ein guter Ernährungsstatus vor und nach der OP
  • Krankengymnastisches Programm vor und nach der OP
  • Eine positive mentale Grundhaltung.